woensdag 8 april 2026

BWV 695 “Fantasia super: Christ lag in Todesbanden”

Kirnbergerschen Sammlung

Met dit lied komen we weer in de viering van Pasen. Het lied bezingt de opstanding van Jezus, met name de strijd tussen leven en dood. Het derde couplet citeert 1 Korintiërs 15 en stelt dat Christus' verzoening voor de zonde de angel van de dood heeft weggenomen. Het vijfde couplet vergelijkt het offer met het offer van het paaslam dat Joden tijdens Pesach vieren. Het offerbloed ("Zijn bloed markeert onze deuren") verwijst naar het markeren van de deuren vóór de uittocht uit Egypte. De laatste strofe herinnert aan de traditie van het bakken en eten van paasbrood, waarbij het "oude zuurdesem" opnieuw verwijst naar de uittocht, in tegenstelling tot het "Woord der Genade", en besluit met de woorden: "Christus alleen zou de ziel voeden."
We kwamen dit lied al tegen bij de vierstemmige koralen en in het Orgelbüchlein. 

 
Fragment BWV 695.

Christ lag in Todesbanden - Dorien Schouten

Christ lag in Todesbanden - Cor Ardesch

Christ lag in Todesbanden
Für unsre Sünd gegeben,,
Er ist wieder erstanden
Und hat uns bracht das Leben;
Des wir sollen fröhlich sein,,
Gott loben und ihm dankbar sein
Und singen halleluja,,
Halleluja!

Den Tod niemand zwingen kunnt
Bei allen Menschenkindern,.
Das macht' alles unsre Sünd,
Kein Unschuld war zu finden..
Davon kam der Tod so bald
Und nahm über uns Gewalt,
Hielt uns in seinem Reich gefangen..
Halleluja!

Jesus Christus, Gottes Sohn,,
An unser Statt ist kommen
Und hat die Sünde weggetan,
Damit dem Tod genommen
All sein Recht und sein Gewalt,
Da bleibet nichts denn Tods Gestalt,
Den Stach'l hat er verloren.
Halleluja!

Es war ein wunderlicher Krieg,
Da Tod und Leben rungen,
Das Leben behielt den Sieg,,
Es hat den Tod verschlungen.
Die Schrift hat verkündigt das,
Wie ein Tod den andern fraß,
Ein Spott aus dem Tod ist worden.
Halleluja!

Hier ist das rechte Osterlamm,
Davon Gott hat geboten,
Das ist hoch an des Kreuzes Stamm
In heißer Lieb gebraten,
Das Blut zeichnet unsre Tür,
Das hält der Glaub dem Tode für,
Der Würger kann uns nicht mehr schaden.
Halleluja!

So feiern wir das hohe Fest
Mit Herzensfreud und Wonne,
Das uns der Herre scheinen läßt,
Er ist selber die Sonne,
Der durch seiner Gnade Glanz
Erleuchtet unsre Herzen ganz,
Der Sünden Nacht ist verschwunden..
Halleluja!

Wir essen und leben wohl
In rechten Osterfladen,
Der alte Sauerteig nicht soll
Sein bei dem Wort Gnaden,
Christus will die Koste sein
Und speisen die Seel allein,,
Der Glaub will keins andern leben..
Halleluja!


dinsdag 7 april 2026

BWV 694 “Wo soll ich fliehen hin”

Kirnbergerschen Sammlung

Nederlandse Bachvereniging:
"Van dezelfde koraalmelodie maakte Bach later nóg een orgelbewerking, BWV 646, die hij in zijn laatste levensfase met vijf andere liet uitgeven. Vermoedelijk heeft het jeugdwerk op dezelfde melodie Bachs eigen toets der kritiek dus niet kunnen doorstaan. Maar voor de liefhebber is het heel fijn dat het stuk bewaard bleef. Want deze vroege versie laat zien dat Bach het accent later verlegde. De koraaltekst gaat over de angstige zondaar die naarstig een uitweg zoekt uit de knellende omarming van de duivel, en verlossing en rust vindt in het bloed van Jezus. Boven de onheilszwangere, zich ijselijk traag ontrollende en daardoor onherkenbare koraalmelodie in het pedaal klinkt in de rechterhand een jachtig vluchtmotief. Desondanks verklapt de montere ondertoon in de linkerhand dat de uitkomst bevredigend zal zijn. Ook in het nog kortere BWV 646 is de stemming eenduidig hoopvol. Maar het grote verschil is dat Bach het dreigende onheil uit het pedaal heeft weggefilterd. De boodschap die hij uitdraagt is vreugdevol en bemoedigend. "

Wo soll ich fliehen hin,
weil ich beschweret bin
mit vielen grossen Sünden ?
Wo kann ich Rettung finden ?
Wenn alle Welt herkäme,
mein Angst sie nicht wegnähme.

O Jesu, voller Gnad,
auf dein Gebot und Rath
kommt mein betrübt Gemüthe
zu deiner grossen Güte :
laß du auf mein Gewissen
ein Gnadentröpflein fliessen !

Ich, dein betrübtes Kind,
werf alle meine Sünd,
so viel ihr in mir stecken,
und mich so heftig schrecken,
in deine tiefen Wunden,
da ich stets Heil gefunden.

Durch dein unschuldig Blut,
die schöne rothe Fluth,
wasch ab all meine Sünde,
mit Trost mein Herz verbinde,
und ihr nicht mehr gedenke,
ins Meer sie tief versenke.

Du bist der, der mich tröst,
weil du mich hast erlöst.
Was ich gesündigt habe,
hast du verscharrt im Grabe.
Da wolltst du es verschliessen,
da wirds auch bleiben müssen.

Ist meine Bosheit groß ;
so werd ich ihr doch los,
wenn ich dein Blut auffasse,
und mich darauf verlasse.
Wer sich zu dir nur findet,
all Angst ihm bald verschwindet.

Mir mangelt zwar sehr viel,
doch, was ich haben will,
ist alles mir zu gute,
erlangt mit deinem Blute :
damit ich überwinde
Tod, Teufel, Höll und Sünde.

Und wenn des Satans Heer
mir ganz entgegen wär,
darf ich doch nicht verzagen,
mit dir kann ich sie schlagen.
Dein Blut darf ich nur zeigen,
so muß ihr Trotz bald schweigen.

Dein Blut, der edle Saft,
hat solche Stärk und Kraft,
daß auch ein Tröpflein kleine
die ganze Welt könnt reine,
ja, gar aus Teufels Rachen
frey, los und ledig machen.

Darum allein auf dich,
Herr Christ, verlaß ich mich.
Jetzt kann ich nicht verderben,
dein Reich muß ich ererben :
denn du hast mirs erworben,
da du für mich gestorben.

Führ, Herr, mein Herz und Sinn
durch deinen Geist dahin,
daß ich mög alles meiden,
was mich und dich kann scheiden,
und ich an deinem Leibe
ein Gliedmaß ewig bleibe.

Amen! zu aller Stund'
sprech' ich aus Herzensgrund.
Du wollest mich ja leiten.
Herr Christ, zu allen Zeiten,
auf daß ich deinen Namen
mög' ewig preisen! Amen.


maandag 6 april 2026

BWV 693 “Ach Gott und Herr”

Kirnbergerschen Sammlung

Ook deze bewerking wordt nu toegescheven aan Johann Gottfried Walther (1684-1748).

Fragment BWV 693.

Ach Gott und Herr - Henrik Berg

Ach Gott und Herr, BWV 693 Anh.III 172 - Peter Hurford


Ach Gott und Herr,
wie groß und schwer
sind mein begangne Sünden !
Da ist niemand,
der helfen kann,
in dieser Welt zu finden.

Lief ich gleich weit,
zu dieser Zeit,
bis an der Welt ihr Ende,
und wollt los seyn
des Kreuzes mein,
würd ich doch solchs nicht wenden.

Zu dir flieh ich,
verstoß nicht mich,
wie ichs wol hab verdienet.
Ach Gott, zörn nicht,
geh nicht ins Gricht,
dein Sohn hat mich versöhnet.

Solls ja so seyn,
daß Straf und Pein
auf Sünde folgen müssen :
so fahr hie fort,
und schone dort,
und laß mich hie wohl büssen.

Gieb, Herr, Geduld,
vergiß die Schuld,
schenk ein gehorsams Herze,
daß ich nur nicht
wie's oft geschicht,
mein Heil murrend verscherze.

Handle mit mir,
wie's dünket dir,
durch dein Gnad will ichs leiden:
laß nur nicht mich
dort ewiglich
Von dir sein abgeschieden.

Gleichwie sich fein
ein Vögelein
in hole Bäum verstecket,
wenns trüb hergeht,
die Luft unstet,
Menschen und Vieh erschrecket.

Also, Herr Christ,
mein Zuflucht ist
die Höle deiner Wunden :
wenn Sünd und Tod
mich bracht in Noth,
hab ich mich drein gefunden.

Darinn ich bleib,
ob hie der Leib
und Seel vonander scheiden :
so werd ich dort
bey dir mein Hort,
seyn in ewigen Freuden.

Ehre sey nun
Gott Vater, Sohn,
und heilgen Geist zusammen !
Zweifle auch nicht,
weil Christus spricht :
wer glaubt, wird selig, Amen !



 

BWV 695 “Fantasia super: Christ lag in Todesbanden”

Kirnbergerschen Sammlung Met dit lied komen we weer in de viering van Pasen. Het lied bezingt de opstanding van Jezus, met name de strijd tu...