woensdag 27 mei 2026

BWV 744 “Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not”

Koraalvoorspelen

Dit stuk heeft BWV 744 gekregen, maar wordt ook aangegeven met KWV 517. Men gaat er inmiddels vanuit dat het stuk van de hand is ven een leerling van Bach, Johann Ludwig Krebs.

Fragment BWV 744.

Auf meinen lieben Gott - Andrea Marcon

Auf meinen lieben Gott - Luca Raggi


Auf meinen lieben Gott
trau ich in Angst und Not;
der kann mich allzeit retten
aus Trübsal, Angst und Nöten;
mein Unglück kann er wenden,
steht alls in seinen Händen.

Ob mich mein Sünd anficht,
will ich verzagen nicht;
auf Christum will ich bauen
und ihm allein vertrauen;
ihm tu ich mich ergeben
im Tod und auch im Leben.

Ob mich der Tod nimmt hin,
ist Sterben mein Gewinn,
und Christus ist mein Leben;
dem tu ich mich ergeben;
ich sterb heut oder morgen,
mein Seel wird er versorgen.

O mein Herr Jesu Christ,
der du geduldig bist
für mich am Kreuz gestorben:
hast mir das Heil erworben,
auch uns allen zugleiche
das ewig Himmelreiche:

Amen zu aller Stund
sprech ich aus Herzensgrund;
du wollest selbst uns leiten,
Herr Christ, zu allen Zeiten,
auf daß wir deinen Namen
ewiglich preisen. Amen.



 

dinsdag 26 mei 2026

BWV 743 “Ach, was ist doch unser Leben”

Koraalvoorspelen

De tekst van het lied lijkt bijna uit het boek Prediker te worden overgenomen. Relativerend staat de dichter bij alles van ons dagelijkse leven. In de Lutherse traditie is het ook een verwijzing naar 2 Korinthe 5:4.

 

"Ach, was ist doch unser Leben" - Bernhard Schneider


Ach! was ist doch unser leb'n?
Nichts als nur im elend schweb'n;
Wenn es gut gewesen ist,
Ist es müh zu jeder frist.

Ach was ist doch unsre zeit?
Nichts als nur ein steter streit;
Da nur eins das and're haßt,
Da kein friede, ruh noch rast.

Was ist unsre frömmigkeit?
Eine unvollkommenheit;
Niemand kan damit bestehn,
Wenn Gott ins gericht will gehn.

Ach was ist doch gut und geld?
Nichts als was sich selbst vergällt;
Heute reich und morgen arm,
Reichthum bringet sorg und harm.

Ach was ist doch amt und ehr?
Nur ein leben mit beschwer:
Wer viel gaben hat allhier,
Wird geneidet für und für.

Ach was ist doch menschengunst?
Nur ein blauer nebeldunst;
Lieber trau dem freunde nicht,
Weil auch bruder-blaube bricht.

Ach was ist doch frölichkeit?
Nur ein bote von dem leid;
Seht, wie mancher schnell hinstirbt
Und an leib und seel verdirbt.

Ach wie vieles herzeleid
Bringt und oft der haß und neid!
Hier ist zorn, verläumdung dort,
Und so geht es fort und fort.

Ach wie krank und ungesund
Sind wir menschen manche stund!
Schmerzen preßt ein jedes glied
Und macht un von seufzen müd.

Ach was ist doch unser tod?
Nur ein ende aller noth;
Da wir ohne creutz und pein
Bye Gott können ewig seyn.

Darum freu ich mich allzeit
Aur die wahre himmels-freud;
Da uns gar nichts mangeln wird,
Da nur freude wird verspührt.

Freude, die kein ohr berührt,
Die das herze nie gespührt,
Freude in und äusserlich
Auf die freude freu ich mich.

 

maandag 25 mei 2026

BWV 742 “Ach Gott, vom Himmel sieh darein”

Koraalvoorspelen

De melodie van dit lied is in deze bewerking min of meer een zoekplaatje. De melodie kennen we in Nederland van het lied  ‘O hoofd vol bloed en wonden’, maar je moet goed luisteren om dat te kunnen horen. Een, mede door de soberheid, aangrijpend koraalvoorspel.

Fragment BWV 742.

'Ach Herr, mich armen Sünder' - Gerben Budding

Ach Herr, mich armen Sünder - Ewald Kooiman

Ach Herr! mich armen Sünder
straf nicht in deinem Zorn;
dein'n ernsten Grimm doch linder,
sonst ist's mit mir verlor'n.
Ach, Herr! wollst mir vergeben
mein Sünd, und gnädig sein,
daß ich mag ewig leben,
entfliehn der Höllenpein.

Heil du mich, lieber Herre,
denn ich bin krank und schwach,
mein herz betrübet sehre,
leid't großes Ungemach,
mein G'beine sind erschrocken,
mir ist sehr angst und bang,
mein Seel ist auch erschrocken.
Ach, du Herr! wie so lang!

Herr, tröst mir mein Gemüthe,
mein Seel rett, lieber Gott,
von wegen deiner Güte,
hilf mir aus aller Noth.
Im Tod ist Alles stille,
da denkt man deiner nicht;
wer will doch in der Hölle
dir danken ewiglich?

 Ich bin von Seufzen müde,
hab weder Kraft noch Macht,
in großem Schweiß ich liege
durch aus die ganze Nacht,
mein lager naß von Thränen,
mein G'stalt vor Trauern alt,
zu Tod ich mich fast gräme,
die Angst ist mannigfalt.

Weicht all, ihr Uebelthäter,
mir ist geholfen schon!
Der Herr ist mein Erretter,
er nimmt mein flehen an,
er hört mein's Weinens Stimme;
es müssen fallen hin
all sein und meine Feinde,
und schändlich kommen um.

Ehr sei ins Himmels Throne
mit hohem Ruhm und Preis,
dem Vater und dem Sohne,
und auch zu gleicher Weis
dem heilgen Geist mit Ehren
in alle Ewigkeit,
der woll uns all'n bescheren
die ewge Seligkeit.



 

BWV 744 “Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not”

Koraalvoorspelen Dit stuk heeft BWV 744 gekregen, maar wordt ook aangegeven met KWV 517. Men gaat er inmiddels vanuit dat het stuk van de ha...