Orgelbüchlein
De melodie van Vom Himmel hoch werd gepubliceerd in 1539. De
hymne werd gedurende de hele kerstperiode uitgevoerd, met name tijdens
kerstspelen. Veel componisten zetten de hymne op muziek voor zowel koor als
orgel: Pachelbel en Johann Walther, die het dichtst bij Bachs tijd stonden,
schreven koraalpreludes. Bach gebruikte de hymne in zijn koorwerken onder
andere in het Magnificat, BWV 243, en in drie zettingen in het
Weihnachtsoratorium, BWV 248. Naast BWV 606 omvatten zijn orgelzettingen de
vroege koraalpreludes BWV 700 en 701 uit de Kirnberger-collectie en BWV 738 uit
de Neumeister-collectie; de vijf
canonieke variaties, BWV 769, werden tegen het einde van zijn leven
gecomponeerd. De koraalprelude BWV 606 is geschreven voor eenmanuaal en pedaal
met de cantus firmus in de sopraanpartij. Zoals in al zijn andere
orgelbewerkingen veranderde Bach de ritmische structuur van de melodie door de
opgaande noten uit te rekken tot lange noten. Dit contrasteert met Bachs
koraalbewerkingen en de koraalpreludes van Pachelbel en Walther, die het
natuurlijke ritme van de hymne volgen. In BWV 606 wordt het ritme verder
vertroebeld door de cadensen van de tweede en laatste regel, die op de derde
tel van de maat vallen.
Het lied "Vom Himmel hoch, da komm ich her" is geschreven door
Martin Luther en een vertaling van Jan Wit onder de titel “Ik ben een engel van
de Heer”is in een aantal liedbundels in Nederland opgenomen.
Vom Himmel hoch, da komm ich her - Peter Breugelmans
Vom Himmel
hoch, da komm ich her.
Ich bring’ euch gute neue Mär.
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich singn und sagen will.
Euch ist ein Kindlein heut’ geborn
Von einer Jungfrau auserkorn,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eu’r Freud und Wonne sein.
Es ist der Herr Christ, unser Gott,
Der will euch führn aus aller Not,
Er will eu’r Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.
Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit,
Daß ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.
So merket nun das Zeichen recht:
Die Krippe, Windelein so schlecht,
Da findet ihr das Kind gelegt,
Das alle Welt erhält und trägt.
Des laßt uns alle fröhlich sein
Und mit den Hirten gehn hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert,
Mit seinem lieben Sohn verehrt.
Merk auf, mein Herz, und sieh dorthin!
Was liegt dort in dem Krippelein?
Wes ist das schöne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.
Sei mir willkommen, edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir,
Wie soll ich immer danken dir?
Ach, Herr, du Schöpfer aller Ding,
Wie bist du worden so gering,
Daß du da liegst auf dürrem Gras,
Davon ein Rind und Esel aß!
Und wär’ die Welt vielmal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit’,
So wär sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.
Der Sammet und die Seide dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du König groß und reich
Herprangst, als wär’s dein Himmelreich.
Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir:
Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.
Ach, mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in meins Herzens Schrein,
Daß ich nimmer vergesse dein.
Davon ich allzeit fröhlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susaninne schon,
Mit Herzenslust den süßen Ton.
Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns solch neues Jahr.


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