zondag 11 januari 2026

BWV 609 “Lobt Gott, ihr Christen allzugleich”

Orgelbüchlein

Weer een kort werk uit het Orgelbüchlein. Ook hier zien we bij uitvoeringen verschillente interpretaties. En ook hier zal de persoonlijke voorkeur per persoon verschillen.

Lobt Gott, ihr Christen alle gleich is een kerstlied, waarvan de tekst en melodie van Nikolaus Herman zijn. De eerste publicatie van de volledige tekst wordt traditioneel gedateerd op 1560, toen deze samen met de melodie in Wittenberg werd gedrukt. De melodie was eerder in 1554 gepubliceerd met een andere tekst, "Komm her, ihr lieben Schwesterlein" (Kom hier, lieve kleine zus). Een onvoltooide en verkeerd gedrukte vroege versie van de tekst en melodie kan echter worden getraceerd tot rond 1550 in een pamflet getiteld "Drey geistliche Weyhnacht/lieder, vom Newgebornen kindlin Jesu/ für die kinder im Joachimstal" (Drie geestelijke kerstliederen, uit de Newgebornen kindlin Jesu/ voor de kinderen in Joachimstal).

BWV 609.

Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich - Wolfgang Zerer

Lobt Gott ihr Christen allzugleich - Jack Smit

Lobt Gott, ir Christen, alle gleich,
In seinem höchsten thron,
Der heut schleust auff sein Himelreich,
Und schenckt uns seinen Son.
Und schenckt uns seinen Son.

Er kömpt aus seines Vaters schos
Und wird ein Kindlein klein,
Er leit dort elend, nackt und blos
In einem Krippelein. 
In einem Krippelein.

Er eussert sich all seiner gewalt,
Wird nidrig und gering
und nimpt an sich eins knechts gestalt,
Der Schöpffer aller ding. 
Der Schöpffer aller ding.

Er leit an seiner Mutter brust,
Ir milch, die ist sein speis,
An dem die Engel sehn irn lust,
Denn er ist Davids reis. 
Denn er ist Davids reis.

Das aus sein stamm entspriessen solt
In dieser letzten zeit,
Durch welchen Gott auffrichten wolt
Sein Reich, die Christenheit.
Sein Reich, die Christenheit.

Er wechselt mit uns wunderlich,
Fleisch und Blut nimpt er an
und gibt uns inn seins Vatern reich
die klare Gottheit dran.
die klare Gottheit dran.

Er wird ein Knecht und ich ein Herr,
das mag ein Wechsel sein,
Wie könnd er doch sein freundlicher,
Das herze Jhesulein.
Das herze Jhesulein. 

Heut schleust er wider auff die thür,
zum schönen Paradeis,
der Cherub steht nicht mehr darfür.
Gott sey lob, ehr und preis. 
Gott sey lob, ehr und preis.

 

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